Glossar zu medizinischen Therapiestühlen
Ein A–Z-Leitfaden zu medizinischen Sitzmöbeln, Patientenlagerung, klinischen Anwendungen und Behandlungsstuhltechnologie
Dieses Glossar erläutert Begriffe, die im Zusammenhang mit Behandlungsstühlen, Dialysestühlen, Infusions- und Onkologiestühlen, Stühlen zur Blut- und Plasmaentnahme, Stühlen für die neurologische Behandlung sowie zugehörigen klinischen Geräten häufig verwendet werden.
Die Definitionen richten sich an medizinisches Fachpersonal, Einkaufsabteilungen, Händler, Architekten, Planer sowie an alle, die medizinische Sitzlösungen vergleichen.
Gegebenenfalls erläutert das Glossar auch, warum ein bestimmter Begriff bei der Auswahl oder Konfiguration eines Behandlungsstuhls von Bedeutung ist.
A
Zubehör
Ein Zubehörteil ist eine zusätzliche Komponente, die zur Verwendung in Verbindung mit einem medizinischen Stuhl bestimmt ist.
Beispiele hierfür sind unter anderem:
-
Infusionsständer
-
Patientenliegen
-
Tablet-Halterungen
-
Schiebegriffe
-
Schutzhüllen
-
Seitenschienen
-
spezielle Armstützen
Ein Zubehörteil unterscheidet sich von einer Standardausstattung dadurch, dass es nur bei Bedarf hinzugefügt werden kann.
Die Kompatibilität sollte stets für das jeweilige Stuhlmodell überprüft werden.
Stellantrieb
Ein Aktuator ist eine Vorrichtung, die eine mechanische Bewegung erzeugt.
In einem elektrischen Behandlungsstuhl werden Stellantriebe üblicherweise zum Bewegen folgender Teile eingesetzt:
-
die Rückenlehne
-
Sitzkantelung
-
Beinstütze
-
Sitzhöhe
-
komplettes Sitzsystem
Elektrische Antriebe ermöglichen eine kontrollierte Patientenlagerung, ohne dass das Personal die Stuhlsitzteile manuell verstellen muss.
Arbeitszyklus des Stellantriebs
Der Einschaltgrad eines Stellglieds gibt an, wie lange es innerhalb eines bestimmten Zeitraums in Betrieb sein kann, bevor es eine Ruhephase benötigt.
Elektrische Antriebe für medizinische Stühle sind eher für die zeitweise Positionierung als für eine kontinuierliche, ununterbrochene Bewegung ausgelegt.
Befolgen Sie daher die Betriebsanleitung des Herstellers, um eine Überhitzung oder vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden.
Verstellbare Armlehne
Eine verstellbare Armlehne lässt sich an die Anatomie des Patienten und den jeweiligen klinischen Eingriff anpassen.
Zu den Anpassungen können gehören:
-
Höhe
-
Winkel
-
Rotation
-
Vorwärts-/Rückwärtsbewegung
Bei Dialyse-, Infusions-, Blutspende- und Plasma-Anwendungen können verstellbare Armlehnen von besonderer Bedeutung sein, da sie sowohl den Komfort des Patienten als auch den Gefäßzugang unterstützen.
Antistatische Rolle
Eine antistatische Rolle dient dazu, die Ansammlung elektrostatischer Ladungen zu verringern.
Solche Rollen können in Umgebungen nützlich sein, in denen empfindliche elektronische Geräte oder Diagnosegeräte vorhanden sind.
Ob diese erforderlich sind, hängt vom klinischen Umfeld und der Gerätekonfiguration ab.
Anti-Trendelenburg-Lage
Siehe „Reverse-Trendelenburg“.
API
API steht für „Application Programming Interface“.
Eine API ermöglicht es einem Softwaresystem, nach vordefinierten Regeln mit einem anderen zu kommunizieren.
Bei vernetzten medizinischen Geräten kann eine API potenziell den Austausch von Informationen wie beispielsweise folgenden ermöglichen:
-
Gerätestatus
-
Angaben zum Gewicht
-
Betriebsdaten
-
Systemereignisse
Die verfügbaren Funktionen hängen von der jeweiligen Softwareimplementierung ab.
Praxisteil
In der Terminologie der medizinischen elektrischen Geräte bezeichnet ein „Anwendungsteil“ einen Teil des Medizinprodukts, der dazu bestimmt ist, in physischen Kontakt mit dem Patienten zu kommen, damit das Gerät seine vorgesehene Funktion erfüllen kann.
Die Einstufung der verwendeten Bauteile ist für die Anforderungen an die elektrische Sicherheit von Bedeutung.
Apherese
Bei der Apherese handelt es sich um ein Verfahren, bei dem einem Patienten oder Spender Blut entnommen und in seine Bestandteile aufgeteilt wird.
Eine oder mehrere Blutbestandteile werden entnommen, entfernt oder aufbereitet, während die übrigen Blutbestandteile möglicherweise zurückgeführt werden.
Beispiele hierfür sind:
-
Plasmapherese
-
Thrombozytenentnahme
-
Plasmaspende
Bei der Gestaltung von Behandlungsstühlen für die Apherese wird in der Regel besonderer Wert auf die Positionierung des Gefäßzugangs, den Komfort und die Notfallsituation gelegt.
Armlehne
Eine Armlehne stützt den Arm des Patienten.
In einem Behandlungsstuhl kann er zudem eine wichtige klinische Funktion erfüllen, indem er den Arm bei folgenden Maßnahmen stabilisiert:
-
Dialyse
-
Infusion
-
Blutentnahme
-
Plasmaentnahme
-
Plasmapherese
Armlehnen für medizinische Möbel erfordern daher unter Umständen deutlich mehr Einstellmöglichkeiten als Armlehnen herkömmlicher Möbel.
Abstand der Armlehne
Der Armlehnenabstand bezeichnet den Abstand zwischen der linken und der rechten Armlehne.
Sofern dieser Abstand einstellbar ist, kann der Stuhl Patienten mit unterschiedlicher Körperbreite bequemer aufnehmen.
Höhenverstellung der Armlehne
Durch diese Einstellung wird die Armlehne vertikal verstellt.
Dies trägt dazu bei, die Stütze an die Schulter- und Armposition des Patienten anzupassen.
Längsverstellung der Armlehne
Mit der Längsverstellung der Armlehne lässt sich die Armlehne nach vorne oder nach hinten verschieben.
Dies kann dazu beitragen, unterschiedliche Armlängen und Venenzugangsstellen zu berücksichtigen.
Drehung der Armlehne
Durch die Drehfunktion der Armlehne kann sich die Armstütze um ihren Befestigungspunkt drehen.
Dadurch lässt sich der Abstand zwischen den Armlehnen optimal an den Körperbau des Patienten anpassen, wodurch die Arme präziser positioniert werden können.
Neigung der Armlehne
Durch die Neigungsverstellung der Armlehne lässt sich der Winkel der Armstützfläche verändern.
Dies kann dazu beitragen, während der Behandlung eine bequeme und klinisch sinnvolle Armhaltung beizubehalten.
Wenn Sie die Armlehne vollständig nach oben klappen, ist auch der Einstieg von der Seite bequem möglich.
B
Rückenlehne
Die Rückenlehne ist der Teil des Stuhls, der den Oberkörper und den Rücken des Patienten stützt.
Bei einem elektrischen Therapiestuhl lässt sich die Rückenlehne in der Regel von einer vertikalen Position über eine Liegeposition bis hin zur Trendelenburg-Position verstellen, die etwas unterhalb der Horizontalen liegt.
Verstellung der Rückenlehne
Durch die Verstellung der Rückenlehne wird der Winkel des Oberkörpers des Patienten verändert.
Dies ist eines der wichtigsten Merkmale von Therapiestühlen für die Langzeitpflege, da die Verstellbarkeit nicht nur für bequeme Sitzpositionen sorgt, sondern auch in Notfallsituationen (wie beispielsweise in der Trendelenburg-Lage oder bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung) eine entscheidende Rolle spielt.
Batteriebetrieb
Der Batteriebetrieb ermöglicht die elektrische Verstellung des Stuhls, ohne dass dieser ständig an das Stromnetz angeschlossen sein muss.
Dies kann in folgenden Fällen nützlich sein:
-
Die Stühle werden regelmäßig umgestellt.
-
Stromkabel würden den Arbeitsablauf behindern
-
Ein vorübergehender Betrieb ohne Anschluss an eine Steckdose ist erforderlich
Der Batteriebetrieb sollte nicht automatisch mit der Eignung für den Patiententransport verwechselt werden.
Notstromversorgung
Eine Notstromversorgung sorgt für eine vorübergehende Stromversorgung, falls kein Netzstrom verfügbar ist.
Eine Batterie dient in erster Linie dazu, die Betriebssicherheit bei einem Stromausfall zu gewährleisten, kann jedoch auch andere funktionale Zwecke erfüllen.3
Bettposition
Eine Bettposition bezeichnet eine Stuhlposition, bei der die Auflagefläche für den Patienten im Wesentlichen horizontal verläuft.
Dies beschreibt eine Positionierungsmöglichkeit und bedeutet nicht zwangsläufig, dass der Behandlungsstuhl technisch oder rechtlich als Krankenhausbett eingestuft ist.
Biokompatibilität
Die Biokompatibilität beschreibt, ob die in einem Medizinprodukt verwendeten Materialien für den vorgesehenen Kontakt mit dem menschlichen Körper geeignet sind.
Bei Behandlungsstühlen müssen Materialien, die mit dem Patienten in Kontakt kommen, unter Umständen entsprechend der Art und Dauer des vorgesehenen Kontakts bewertet werden.
Leiter der Blutspendeaktion
Ein Blutspendestuhl ist so konzipiert oder ausgelegt, dass er die Spender während der Blutentnahme stützt.
Zu den wichtigen Aspekten zählen in der Regel:
-
stabile Armhaltung
-
bequemes Ein- und Aussteigen
-
Verstellbarkeit der Rückenlehne
-
Notfallpositionierung
-
einfache Reinigung
-
hohe Patientenfluktuation
Bluetooth
Bluetooth ist eine drahtlose Kommunikationstechnologie für kurze Entfernungen.
In vernetzten Geräten kann es zur Kommunikation zwischen kompatiblen Geräten in unmittelbarer Nähe verwendet werden.
C
Rizinus
Eine Lenkrolle ist eine Radbaugruppe, die sich um eine vertikale Achse dreht und es dem Stuhl ermöglicht, die Richtung zu ändern.
Medizinische Rollen sind für den institutionellen Einsatz konzipiert und können Folgendes umfassen:
-
Bremsen
-
Richtungsverschlüsse
-
antistatische Eigenschaften
CE-Kennzeichnung
Die CE-Kennzeichnung weist darauf hin, dass ein Produkt, das den geltenden europäischen Rechtsvorschriften unterliegt, das entsprechende Konformitätsverfahren durchlaufen hat und dass der Hersteller erklärt, dass es die geltenden Anforderungen erfüllt.
Bei Medizinprodukten steht die CE-Kennzeichnung im Zusammenhang mit dem europäischen Rechtsrahmen für Medizinprodukte (MDR).
Zentralbremse
Eine Zentralbremse ermöglicht es, mehrere Lenkrollen über eine einzige, koordinierte Steuerung zu arretieren oder zu lösen.
Dies kann schneller und bequemer sein, als jede Rolle einzeln zu bedienen.
Zusammensetzung des Präsidiums
Die Stuhlkombination umfasst folgende Elemente:
-
Modell
-
Funktionsoptionen
-
Polsterung
-
Zubehör
-
Mobilitätsfunktionen
-
elektrische Merkmale
Zwei Stühle aus derselben Produktfamilie können daher erheblich unterschiedliche klinische Einsatzmöglichkeiten aufweisen.
Höhenverstellung des Stuhls
Siehe „Höhenverstellung“.
Neigung der Rückenlehne (Sitzneigung)
Durch die Neigung der Sitzfläche des Stuhls ändert sich der Neigungswinkel der gesamten Patientenauflage relativ zum Boden.
Dies unterscheidet sich von der reinen Verstellung der Rückenlehne oder der Beinstütze.
Chemotherapie-Lehrstuhl
Ein Chemotherapie-Stuhl ist ein medizinischer Behandlungsstuhl, der für Patienten konzipiert ist, die onkologische Behandlungen, häufig intravenöse Therapien, erhalten.
Zu den typischen Prioritäten zählen:
-
lang anhaltender Komfort
-
Intravenöser Zugang
-
einstellbare Positionierung
-
Selbstständigkeit der Patienten
-
Reinigungsfreundlichkeit
Klinische Anwendung
Eine klinische Anwendung beschreibt das Behandlungs- oder Pflegeumfeld, in dem der Stuhl eingesetzt werden soll.
Beispiele hierfür sind:
-
Dialyse
-
Infusion
-
Onkologie
-
Plasmaentnahme
-
Blutspende
-
TMS
-
EEG
Klinischer Arbeitsablauf
Ein klinischer Arbeitsablauf ist die Abfolge von Maßnahmen, die bei der Behandlung eines Patienten durchgeführt werden.
Beispielsweise:
Aufnahme des Patienten → Lagerung → Gefäßzugang → Behandlung → Überwachung → Umlagerung → Abschluss der Behandlung → Entlassung → Reinigung
Bei der Auswahl der Stühle sollte der gesamte Arbeitsablauf berücksichtigt werden und nicht nur eine einzelne Phase.
Spulenhalter
Ein Spulenhalter dient zur Halterung und Positionierung der bei der TMS verwendeten Magnetstimulationsspule.
Dies kann die Konsistenz verbessern und den Bedarf verringern, dass das medizinische Fachpersonal die Spule manuell halten muss.
Bequeme Position
Eine Komfortposition ist eine Stuhlkonfiguration, die in erster Linie dazu dient, entspanntes, langes Sitzen oder Liegen zu ermöglichen.
Dies kann sich von den Positionen unterscheiden, die für klinische Eingriffe oder Notfälle erforderlich sind.
Kontinuierliche Gewichtsmessung
Unter kontinuierlicher Gewichtsmessung versteht man die Überwachung des Gewichts des Patienten, während dieser sich im Behandlungsstuhl befindet.
Dies kann insbesondere bei Dialyseanwendungen von Nutzen sein.
Korrektive Instandhaltung
Unter korrektiver Instandhaltung versteht man Reparatur- oder Wartungsarbeiten, die nach dem Auftreten eines Fehlers oder einer Störung durchgeführt werden.
Herz-Lungen-Wiederbelebung
CPR steht für Herz-Lungen-Wiederbelebung.
In der Fachterminologie der Stühle bezieht sich CPR in der Regel auf Funktionen, die dem medizinischen Personal dabei helfen sollen, den Patienten schnell in eine für Notfallmaßnahmen geeignete Position zu bringen.
CPR-Schnellverschluss
Eine CPR-Schnellentriegelung ist ein Mechanismus, der es ermöglicht, die Rückenlehne oder einen anderen Teil des Stuhls rasch in eine horizontale Position zu bringen, ohne auf die normale motorische Bewegung warten zu müssen.
Es handelt sich um eine Notfall-Ortungsfunktion.
D
Tageschirurgie
Siehe „Tageschirurgie“.
Dialyse
Die Dialyse ist eine Behandlungsmethode, mit der einige der Funktionen übernommen werden, die normalerweise von den Nieren wahrgenommen werden.
Da Patienten unter Umständen mehrere Stunden im Behandlungsstuhl verweilen, sind Komfort, Lagerung, Gefäßzugang und Notfallfunktionalität von großer Bedeutung.
Dialyse-Stuhl
Ein Dialysestuhl ist ein medizinischer Behandlungsstuhl, der für die Hämodialyse und damit verbundene Nierenbehandlungen ausgelegt ist.
Zu den typischen Anforderungen können gehören:
-
lang anhaltender Komfort
-
vielseitig verstellbare Armlehnen
-
Notfallpositionierung
-
einfache Reinigung
-
elektrische Einstellung
-
optionale integrierte Wiegefunktion
Richtungssperre
Eine Laufradsperre verhindert, dass sich ein Rad frei drehen kann, und sorgt dafür, dass sich der Stuhl geradlinig fortbewegt.
Dies kann die Lenkung während des Patiententransports verbessern.
Desinfektion
Unter Desinfektion versteht man den Vorgang, bei dem Mikroorganismen auf Oberflächen mithilfe eines geeigneten Desinfektionsmittels oder Verfahrens reduziert werden.
Die Reinigungs- und Materialverträglichkeitshinweise des Stuhlherstellers sind stets zu beachten.
Verträglichkeit mit Desinfektionsmitteln
Die Desinfektionsmittelverträglichkeit gibt an, ob die Materialien des Stuhls bestimmte Reinigungs- oder Desinfektionsmittel ohne unzumutbare Beschädigung vertragen.
Ausfallzeit
Als Ausfallzeit bezeichnet man den Zeitraum, in dem ein Behandlungsstuhl nicht genutzt werden kann.
Ausfallzeiten können sich auf die Behandlungskapazität auswirken, selbst wenn die Kosten für die eigentliche Reparatur relativ gering sind.
DuoShape
DuoShape ist das Konzept der austauschbaren Polsterung von Digiterm, dessen Hauptmerkmale unter anderem darin bestehen, dass das Sitzsegment und der Beinstützenbereich nahtlos ineinander übergehen. Dadurch wird die Bildung von Spalten verhindert, in denen sich Schmutz ansammeln könnte, was eine schnellere Reinigung ermöglicht.
Die Polsterteile können unabhängig von der Hauptkonstruktion des Stuhls ausgetauscht werden und bieten folgende Funktionen:
-
Wartung
-
Sanierung
-
Hygiene
-
lange Lebensdauer
-
Kontrolle der Lebenszykluskosten
Einschaltdauer
Siehe „Arbeitszyklus des Stellglieds“.
E
Eco-Konfiguration
Im Rahmen der Produktbezeichnungen von Digiterm kennzeichnet „Eco“ Konfigurationen, die darauf ausgerichtet sind, die für die jeweilige Anwendung erforderlichen Kernfunktionen bereitzustellen und gleichzeitig eine übersichtliche Spezifikation zu gewährleisten.
Die genauen Funktionen variieren je nach Produktfamilie.
EEG
EEG steht für Elektroenzephalografie.
Das EEG erfasst die elektrische Aktivität des Gehirns mithilfe von Elektroden, die auf der Kopfhaut angebracht werden.
Ein geeigneter Stuhl trägt dazu bei, den Patienten stabil und bequem zu halten und gleichzeitig den Zugang im Bereich des Kopfes zu gewährleisten.
Elektrischer Stellantrieb
Siehe „Stellantrieb“.
Elektrischer medizinischer Stuhl
Ein elektrischer medizinischer Stuhl nutzt motorbetriebene Antriebe, um die Position des Patienten anzupassen.
Je nach Modell können die Anzahl und die Art der elektrisch gesteuerten Bewegungen variieren.
Elektromagnetische Verträglichkeit
Siehe EMC.
EMC
EMC steht für elektromagnetische Verträglichkeit.
Damit ist die Fähigkeit elektrischer Geräte gemeint, in ihrer elektromagnetischen Umgebung ordnungsgemäß zu funktionieren, ohne unzulässige Störungen bei anderen Geräten zu verursachen.
Notfallsteuerung
Eine Notsteuerung ermöglicht dem klinischen Personal den schnellen Zugriff auf eine wichtige Notbewegung des Stuhls.
Je nach Konfiguration kann dies eine Bewegung in die Trendelenburg-Position oder eine andere vordefinierte Notfallposition beinhalten.
Notfallposition
Eine Notfallposition ist eine Sitzposition, die dazu dient, das klinische Personal in einer Notfallsituation zu unterstützen.
Die geeignete Position hängt von der Behandlung, dem Patienten und dem klinischen Protokoll ab.
Einstiegshöhe
Die Einstiegshöhe ist die Sitzhöhe, die beim Ein- und Aussteigen des Patienten aus dem Sessel gilt.
Eine geringere Einstiegshöhe kann älteren, kleineren oder in ihrer Mobilität eingeschränkten Patienten helfen.
Ergonomie
Ergonomie ist die Gestaltung von Geräten unter Berücksichtigung der körperlichen und kognitiven Fähigkeiten des Menschen.
Bei Behandlungsstühlen gilt der Aspekt der Ergonomie für beide:
-
Patienten
-
Personal im Gesundheitswesen
Ethernet
Ethernet ist eine Technologie für kabelgebundene Computernetzwerke.
Vernetzte medizinische Geräte können Ethernet nutzen, wenn eine stabile kabelgebundene Netzwerkverbindung erforderlich ist.
Erwartete Nutzungsdauer
Die erwartete Lebensdauer ist der Zeitraum, in dem das Gerät nach den Erwartungen des Herstellers bei ordnungsgemäßer Wartung und Betrieb für den vorgesehenen Verwendungszweck geeignet bleibt.
Dies ist nicht mit der Gewährleistungsfrist zu verwechseln.
F
Sattelkupplung
Ein fünftes Rad ist ein zusätzliches Rad in der Mitte unterhalb des Rollstuhls, das dazu beiträgt, die Richtungsstabilität beim Bewegen des Rollstuhls zu verbessern.
Dies kann den Lenkaufwand erheblich verringern, insbesondere wenn der Stuhl besetzt ist.
Flex-Konfiguration
Im Rahmen der Produktbezeichnungen von Digiterm kennzeichnet „Flex“ Konfigurationen, die innerhalb der jeweiligen Produktfamilie eine erhöhte Flexibilität oder zusätzliche Funktionen bieten.
Die genauen technischen Daten hängen vom jeweiligen Modell ab.
Klappbare Armlehne
Eine klappbare Armlehne (oder hochklappbare Armlehne) lässt sich aus der normalen Behandlungsposition wegschwenken.
Dies kann zu folgenden Verbesserungen führen:
-
Patientenaufnahme
-
Seitentransfer
-
Zugang für medizinisches Fachpersonal
Fußsteuerung
Mithilfe eines Fußschalters lassen sich ausgewählte Stuhlfunktionen ohne Einsatz der Hände aktivieren. (Beispiel: Trendelenburg-Fußschalter am Stuhlgestell)
Dies kann bei Eingriffen von Nutzen sein, bei denen das Personal die Hände frei haben muss.
Fußstütze
Die Fußstütze stützt die Füße des Patienten, was ihm hilft, bequeme Positionen einzunehmen, wenn er seine Körperhaltung ändern möchte.
Es ist von der Beinstütze zu unterscheiden, die die Unterschenkel stützt.
H
Handsteuerung
Eine Handsteuerung (oder ein Handset) ist das Handgerät, mit dem die elektrisch angetriebenen Funktionen des Rollstuhls bedient werden.
Es sollte intuitiv zu bedienen, leicht zugänglich und für eine regelmäßige Reinigung geeignet sein.
Kopfstütze
Eine Kopfstütze stützt den Kopf des Patienten.
Seine Funktion kann von grundlegendem Komfort bis hin zur hochpräzisen Kopfpositionierung bei neurologischen Eingriffen reichen.
Höhenverstellung
Durch die Höhenverstellung wird das gesamte Patientenauflagesystem angehoben oder abgesenkt.
Es kann dazu beitragen, zwei unterschiedliche Bedürfnisse miteinander in Einklang zu bringen:
-
geringe Patientenzahl
-
höhere Dienststellung
Hämodialyse
Bei der Hämodialyse werden mithilfe eines externen Dialysesystems Abfallprodukte und überschüssige Flüssigkeit aus dem Blut des Patienten entfernt.
Behandlungen dauern oft lange, was erhebliche Anforderungen an die Lagerung und den Komfort der Patienten stellt.
Klappbare Armlehne
Siehe „Klappbare Armlehne“.
Horizontale Position
In horizontaler Lage befindet sich der Patient in etwa auf gleicher Höhe.
Dies unterscheidet sich von der Trendelenburg-Lage, bei der der Kopf des Patienten tiefer liegt als die Füße.
I
iControl
„iControl“ ist die von Digiterm verwendete Bezeichnung für eine fortschrittliche elektronische Sitzverstellung, die in ausgewählten Konfigurationen verfügbar ist.
Je nach System werden möglicherweise folgende Funktionen unterstützt:
-
Stuhlpositionierung
-
Statusinformationen
-
verbundene Funktionen
-
Interaktion mit dem Wiegesystem
-
Kommunikation mit externen Systemen
IEC 60601-1
IEC 60601-1 ist eine internationale Norm, die sich mit der grundlegenden Sicherheit und den wesentlichen Leistungsmerkmalen medizinischer elektrischer Geräte befasst.
IEC 60601-1-2
Die Norm IEC 60601-1-2 regelt die Anforderungen an die elektromagnetische Verträglichkeit von medizinischen elektrischen Geräten.
Unabhängige Einstellung
Eine unabhängige Verstellung bedeutet, dass verschiedene Stuhlteile separat bewegt werden können.
So lassen sich beispielsweise die Rückenlehne und die Beinstütze einzeln verstellen, anstatt dass sie sich stets gemeinsam bewegen.
Transport in Innenräumen
Unter „Transport innerhalb der Einrichtung“ versteht man das Bewegen eines besetzten Stuhls innerhalb einer Gesundheitseinrichtung.
Ein für diesen Zweck vorgesehener Stuhl muss folgende Eigenschaften aufweisen:
-
Rollen
-
Bremsen
-
Lenkung
-
Griffe
-
Patientenbetreuung
Räder allein reichen nicht aus, um einen Behandlungsstuhl für den Patiententransport geeignet zu machen.
Infektionsprävention
Unter Infektionskontrolle versteht man die Verfahren und Systeme, die zur Verringerung des Infektionsrisikos in Einrichtungen des Gesundheitswesens eingesetzt werden.
Die Gestaltung von Behandlungsstühlen kann durch die Verwendung geeigneter Materialien und eine leicht zu reinigende Konstruktion zur Infektionskontrolle beitragen.
Infusionsstuhl
Ein Infusionsstuhl ist ein medizinischer Stuhl, der für Patienten konzipiert oder ausgelegt ist, die eine intravenöse Behandlung erhalten.
Zu den typischen Überlegungen gehören:
-
bequemes Zurücklehnen
-
Armstütze
-
Infusionsgeräte
-
Patientenzugang
-
Behandlungsdauer
Infusionstherapie
Bei der Infusionstherapie werden Medikamente, Flüssigkeiten oder andere Substanzen über ein kontrolliertes Verabreichungssystem, häufig intravenös, verabreicht.
Integrierte Waage
Eine integrierte Waage ist ein in den Behandlungsstuhl eingebautes Wiegesystem.
Damit lässt sich das Gewicht des Patienten messen, ohne dass dieser auf eine separate Waage umgeladen werden muss.
Integriertes Terminal
Ein integriertes Terminal ist eine elektronische Schnittstelle, die in den Behandlungsstuhl oder die Behandlungsstation eingebaut ist.
Es kann Zugriff auf Steuerungs-, Mess-, Status- oder Konnektivitätsfunktionen bieten und darüber hinaus Infotainment-Dienste bereitstellen.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Der Verwendungszweck beschreibt den Zweck, für den der Hersteller das Medizinprodukt entwickelt und spezifiziert hat.
Medizinische Geräte sollten gemäß ihrem Verwendungszweck eingesetzt werden.
IoT
IoT steht für „Internet der Dinge“.
Damit sind physische Geräte gemeint, die in der Lage sind, Informationen über digitale Netzwerke auszutauschen.
Vernetzte Behandlungsstühle können potenziell in umfassendere klinische Systeme, Wartungs- oder Anlagenverwaltungssysteme eingebunden werden.
IV
IV steht für „intravenös“.
Darin wird der direkte Zugang in eine Vene beschrieben.
Infusionsständer
Ein Infusionsständer dient zur Aufnahme von Infusionsbeuteln oder ähnlichen Behandlungsgeräten.
Ein am Stuhl befestigter Infusionsständer ermöglicht es, dass sich die Infusionsausrüstung gemeinsam mit dem Patienten und dem Stuhl bewegt.
L
Beinstütze
Die Beinauflage ist der Teil des Stuhls, der die Unterschenkel des Patienten stützt.
In der Regel lässt es sich so verstellen, dass es verschiedene Sitz- und Liegepositionen ermöglicht.
Verstellung der Beinstütze
Durch die Verstellung der Beinstütze lassen sich die Position oder der Neigungswinkel der Unterschenkelstütze verändern.
Je nach Modell kann es sich dabei um eine längere Ausführung mit Fußstütze oder um eine kürzere Ausführung handeln, die sich im Sitzen in eine vollständig aufrechte Position verstellen lässt.
Lebenszyklus
Der Lebenszyklus eines Stuhls umfasst:
-
Gestaltung
-
Beschaffung
-
Installation
-
Vorgang
-
Reinigung
-
Wartung
-
Sanierung
-
späterer Austausch
Langzeitbehandlung
Eine Langzeitbehandlung ist ein Eingriff, bei dem der Patient über einen längeren Zeitraum hinweg sitzt oder in einer liegenden Position verbleibt.
Beispiele hierfür sind:
-
Dialyse
-
Chemotherapie
-
Infusionstherapie
-
Apherese
Bei solchen Behandlungen wird größerer Wert auf Sitzkomfort und die Möglichkeit zur Veränderung der Sitzposition gelegt.
Längsverstellung
Siehe „Längsverstellung der Armlehne“.
M
Manövrierfähigkeit
Die Manövrierfähigkeit beschreibt, wie leicht sich ein Stuhl in einer klinischen Umgebung bewegen, drehen und positionieren lässt.
Das hängt ab von:
-
Stuhlgeometrie
-
Lageranordnung
-
Sattelkupplungskonstruktion
-
Gewichtsverteilung
Maximales Patientengewicht
Das maximale Patientengewicht ist das höchste Körpergewicht, das vom Hersteller für die Verwendung des Stuhls angegeben wurde.
Es sollte nicht automatisch davon ausgegangen werden, dass dieser Wert mit der zulässigen Traglast identisch ist.
MDR
MDR bezieht sich auf die Medizinprodukteverordnung der Europäischen Union, Verordnung (EU) 2017/745.
Sie legt die Anforderungen fest, die im Rahmen des europäischen Rechtsrahmens für Medizinprodukte gelten.
Medizinprodukt
Ein Medizinprodukt ist ein Produkt, das vom Hersteller für einen medizinischen Zweck im Sinne des geltenden Rechtsrahmens bestimmt ist.
Polsterung für medizinische Zwecke
Unter „medizinischen Polsterungen“ versteht man die Polsterungen, die mit dem Patienten in Kontakt kommen und in Möbeln für das Gesundheitswesen sowie in medizinischen Sitzmöbeln verwendet werden.
Zu den wichtigen Merkmalen können gehören:
-
Langlebigkeit
-
Reinigungsfreundlichkeit
-
Verträglichkeit mit Desinfektionsmitteln
-
Flüssigkeitswiderstand
-
Komfort für den Patienten
Speicherposition
Eine Speicherposition ist eine gespeicherte Kombination von Stuhleinstellungen, die später wieder abgerufen werden kann.
Sofern verfügbar, kann dies die wiederholte Positionierung vereinfachen.
Mikro-Neupositionierung
Unter „Mikro-Repositionierung“ versteht man die Vornahme kleiner Veränderungen der Körperhaltung des Patienten während der Behandlung.
Dies kann die Wirksamkeit und Reproduzierbarkeit bestimmter Behandlungen verbessern
Mobilität
Unter Mobilität versteht man die Fähigkeit eines Stuhls, bewegt zu werden.
Mobilität ist von der formalen Eignung für den Patiententransport zu unterscheiden.
Modularer Aufbau
Modularer Aufbau bedeutet, dass wichtige Komponenten oder Funktionssysteme als separate Module konzipiert sind.
Dies kann Folgendes unterstützen:
-
Dienstleistung
-
Reparatur
-
Konfiguration
-
Sanierung
Motorisierte Fußstütze
Eine motorisierte Fußstütze nutzt einen elektrischen Antrieb oder einen ähnlichen motorisierten Mechanismus, um die Position der Fußstütze zu verändern.
Dies ermöglicht eine Einstellung, ohne dass eine manuelle Neupositionierung erforderlich ist.
Mehrteilige Sitzgelegenheiten
Bei einer mehrteiligen Sitzvorrichtung kommen mehrere bewegliche Patientenstützabschnitte zum Einsatz, anstatt einer einfachen Anordnung aus Sitzfläche und Rückenlehne.
Dies kann zu einer präziseren Körperhaltung führen.
N
Schwesternzentrale
Eine Pflegekraftsteuerung ist eine Schnittstelle zur Stuhlsteuerung, die in erster Linie für medizinisches Fachpersonal bestimmt ist.
Es kann Zugang zu Funktionen gewähren, die dem Patienten nicht zur Verfügung stehen.
O
Lehrstuhl für Onkologie
Siehe „Chemotherapie-Stuhl“.
Tageschirurgie
Der Begriff „Tageschirurgie“, auch als ambulante Chirurgie bezeichnet, beschreibt Eingriffe, bei denen der Patient die medizinische Einrichtung in der Regel noch am selben Tag betritt und wieder verlässt.
Medizinische Stühle, die in solchen Umgebungen zum Einsatz kommen, können folgende Funktionen bieten:
-
Vorbereitung
-
Behandlung
-
Erholung
-
Bewegung in Innenräumen
Option
Eine Option ist ein wählbares Produktmerkmal oder eine alternative Konfiguration, die nicht unbedingt im Standardstuhl enthalten ist.
P
Patientensteuerung
Über eine Patientenbedienung kann der Patient ausgewählte Funktionen des Stuhls steuern.
Dies kann die Selbstständigkeit bei langwierigen Behandlungen fördern.
Würde des Patienten
Unter der Würde des Patienten versteht man die Wahrung von Respekt, Privatsphäre, Selbstbestimmung und angemessenem Wohlbefinden während der Versorgung.
Die Gestaltung des Behandlungsstuhls kann dazu beitragen, indem sie:
-
bequeme Positionierung
-
einfacher Zugang
-
individuelle Steuerung
-
nicht-institutionelles Erscheinungsbild
Selbstständigkeit der Patienten
Die Selbstständigkeit des Patienten beschreibt, inwieweit ein Patient alltägliche Aspekte seines Behandlungsumfelds ohne Unterstützung durch das Personal bewältigen kann.
Lagerung des Patienten
Unter der Lagerung des Patienten versteht man den Vorgang, den Körper des Patienten so zu positionieren und zu stützen, dass er eine geeignete Haltung einnimmt, um:
-
Komfort
-
Behandlung
-
Prüfung
-
Notfallmaßnahmen
Patiententransport
Unter Patiententransport versteht man die Verlegung eines Patienten, während dieser im Stuhl verbleibt.
Das ist etwas anderes, als einen leeren Stuhl zu verschieben.
Patientenfluktuation
Unter „Patientenwechsel“ versteht man den Vorgang, bei dem die Behandlung eines Patienten abgeschlossen und der Behandlungsplatz für den nächsten Patienten vorbereitet wird.
Engstelle
Eine Quetschstelle ist eine Stelle, an der sich Finger, Kleidung oder andere Gegenstände in beweglichen mechanischen Bauteilen verfangen können.
Die Konstruktion von Medizinprodukten zielt darauf ab, diese Gefahren zu verringern oder zu kontrollieren.
Plasma-Sammlung
Bei der Plasmaspende wird Plasma aus dem Spenderblut abgetrennt und gewonnen, während die übrigen Blutbestandteile zurückgeführt werden.
Geeignete Stühle gewährleisten in der Regel eine stabile Positionierung beim Gefäßzugang und eine effiziente Patientenlagerung.
Stuhl für Plasmaspenden
Ein Plasmaspendesessel ist speziell für die Entnahme von Spenderplasma ausgelegt.
Plasmapherese
Die Plasmapherese ist ein Aphereseverfahren, bei dem Plasma von anderen Blutbestandteilen getrennt wird.
Plus-Konfiguration
Im Rahmen der Produktbezeichnungen von Digiterm kennzeichnet „Plus“ ausgewählte Konfigurationen mit zusätzlichen oder erweiterten Funktionen.
Die genauen Funktionen hängen vom jeweiligen Produkt ab.
Überwachung nach dem Inverkehrbringen
Die Marktüberwachung ist der systematische Prozess, in dessen Rahmen Hersteller von Medizinprodukten Informationen über Produkte sammeln und auswerten, nachdem diese in Verkehr gebracht wurden.
Dies ist Teil des laufenden Sicherheitsmanagements für Medizinprodukte.
Vordefinierte Position
Eine vordefinierte Position ist eine Stuhlposition, die über einen vereinfachten Steuerbefehl ausgewählt werden kann, anstatt jeden Abschnitt einzeln einzustellen.
Druckverteilung
Die Druckverteilung beschreibt, wie sich das Körpergewicht des Patienten auf die Sitzfläche verteilt.
Eine gute Druckverteilung trägt zum Komfort bei lang andauernden Behandlungen bei.
Vorbeugende Instandhaltung
Vorbeugende Instandhaltung umfasst planmäßige Inspektionen und Wartungsarbeiten, die darauf abzielen, Verschleißerscheinungen oder potenzielle Probleme zu erkennen, bevor es zu einem Ausfall der Anlagen kommt.
Schutzhülle
Ein Schutzbezug ist eine zusätzliche, abnehmbare Schicht, die zum Schutz besonders stark beanspruchter Bereiche der Polsterung dient.
Schiebegriff
Ein Schiebegriff bietet dem Personal einen klar definierten, ergonomischen Kontaktpunkt zum Bewegen des Stuhls.
R
Liegestellung
Unter „Zurücklehnen“ versteht man das Zurückbewegen des Oberkörpers des Patienten aus der aufrechten Sitzposition.
Liegesessel
Ein Liegesessel ist ein Sessel, der es dem Benutzer ermöglicht, sich nach hinten zu lehnen und in der Regel die Beine hochzulagern.
Ein Behandlungsstuhl mag optisch einem Liegesessel ähneln, ist jedoch für deutlich andere Anforderungen konzipiert, darunter:
-
klinischer Zugang
-
Notfallpositionierung
-
elektrische Sicherheit
-
Reinigung im Gesundheitswesen
-
intensive institutionelle Nutzung
Renovierung
Unter „Überholung“ versteht man die Erneuerung eines bestehenden Behandlungsstuhls durch den Austausch oder die Instandsetzung entsprechender Komponenten.
Beispiele hierfür sind unter anderem:
-
Polsterung
-
Rollen
-
Zubehör
-
ausgewählte Verschleißteile
Reparierbarkeit
Die Reparierbarkeit beschreibt, wie einfach verschlissene oder beschädigte Teile ausgetauscht werden können, ohne dass das gesamte Gerät entsorgt werden muss.
Austauschbare Polsterung
Austauschbare Polster können abgenommen und unabhängig vom Hauptgestell des Stuhls erneuert werden.
Dies kann die Nutzungsdauer eines Behandlungsstuhls erheblich verlängern.
Nachrüstung
Eine Nachrüstung ist die genehmigte Ergänzung oder der Austausch einer Komponente, nachdem der Stuhl in Betrieb genommen wurde.
Nicht jede Werksausstattung lässt sich zwangsläufig nachrüsten.
Einziehbare Sattelkupplung
Eine einziehbare Sattelkupplung kann für eine verbesserte Richtungsstabilität ausgefahren und wieder eingezogen werden, wenn eine Bewegung in verschiedene Richtungen gewünscht ist.
Umgekehrte Trendelenburg-Lage
Die umgekehrte Trendelenburg-Lage, auch Anti-Trendelenburg-Lage genannt, ist eine Körperhaltung, bei der der Kopf des Patienten höher liegt als die Füße, während der Körper relativ gerade bleibt.
Risikomanagement
Risikomanagement ist der systematische Prozess der Ermittlung von Gefahren, der Bewertung von Risiken und der Umsetzung von Maßnahmen zur Minderung dieser Risiken während des gesamten Lebenszyklus eines Medizinprodukts.
Rollwiderstand
Der Rollwiderstand ist die Kraft, die erforderlich ist, um einen Rollstuhl in Bewegung zu halten.
Ein geringerer Rollwiderstand kann den körperlichen Aufwand für das Pflegepersonal verringern.
S
Zulässige Tragfähigkeit
Die sichere Traglast(abgekürzt SWL) bezeichnet die Last, für deren sichere Aufnahme der Stuhl unter den vom Hersteller angegebenen Bedingungen ausgelegt ist.
Dies sollte nicht automatisch als gleichbedeutend mit dem maximalen Patientengewicht ausgelegt werden.
Scale-Stuhl
Ein Waagenstuhl verfügt über ein integriertes Wiegesystem.
Bei der Dialyse kann dies dazu beitragen, die Notwendigkeit zu verringern, Patienten auf separate Waagen zu verlegen.
Sitzhöhe
Die Sitzhöhe ist der Abstand zwischen dem Boden und der Sitzfläche des Stuhls.
Dies wirkt sich sowohl auf den Patientenzugang als auch auf die Ergonomie für das Personal aus.
Sitzneigung
Durch die Sitzneigungsverstellung wird der Neigungswinkel des Sitzteils selbst verändert.
Dies unterscheidet sich davon, den gesamten Stuhl in die Trendelenburg-Lage zu neigen.
Wartungsfreundlichkeit
Die Wartungsfreundlichkeit beschreibt, wie einfach sich der Stuhl:
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geprüft
-
gepflegt
-
repariert
-
überholt
Seitenschiene
Eine Seitenschiene dient als seitliche Stütze oder Schutz.
Je nach Verwendungszweck kann es klappbar, abnehmbar oder verschiebbar sein.
Ersatzteil
Ein Ersatzteil ist ein Bauteil, das zur Reparatur oder Wartung eines Produkts verwendet wird.
Die langfristige Verfügbarkeit von Ersatzteilen kann die Wirtschaftlichkeit medizinischer Geräte über deren gesamte Lebensdauer hinweg erheblich beeinflussen.
Stabilität
Stabilität beschreibt die Widerstandsfähigkeit des Stuhls gegenüber unbeabsichtigtem Kippen oder Verrutschen.
Da sich die Positionen von Patient und Behandlungsstuhl ändern, muss die Stabilität über den gesamten vorgesehenen Bewegungsbereich hinweg gewährleistet sein.
Standardausstattung
Eine Standardausstattung ist in der Grundausstattung eines bestimmten Stuhlmodells enthalten.
Systemintegration
Unter Systemintegration versteht man die Vernetzung der elektronischen oder digitalen Funktionen des Stuhls mit anderen Geräten oder Softwareprogrammen.
Synchronisierte Bewegung
Unter „synchronisierter Bewegung“ versteht man, dass sich mehrere Stuhlteile gemäß einer vordefinierten Beziehung gemeinsam bewegen.
T
Tablet-Halterung
Ein Tablet-Halter dient zur Befestigung eines Tablets oder eines anderen kompatiblen Bildschirms in der Nähe des Patienten.
Es kann verwendet werden für:
-
Unterhaltung
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Kommunikation
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Patienteninformationen
-
ausgewählte digitale Arbeitsabläufe
Tara
„Tara“ ist eine Wiegefunktion, mit der bekannte Gewichte abgezogen werden, um das entsprechende Nettogewicht des Patienten zu ermitteln.
Gesamtbetriebskosten (TCO)
Siehe Gesamtbetriebskosten.
Technische Daten
Eine technische Spezifikation definiert messbare technische oder funktionale Anforderungen an medizinische Geräte.
TMS
TMS steht für transkranielle Magnetstimulation.
Bei der TMS werden Magnetimpulse eingesetzt, die über eine Spule in der Nähe des Kopfes des Patienten abgegeben werden.
Zu den Anforderungen an den Vorsitzenden können gehören:
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stabile Positionierung
-
präzise Kopfstütze
-
Zugang rund um den Kopf des Patienten
-
Kompatibilität mit der Spule und dem Positionierungssystem
Gesamtbetriebskosten
Die Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership, abgekürzt TCO) berücksichtigen die gesamten Kosten des Stuhls über seine gesamte Nutzungsdauer hinweg.
Dazu können gehören:
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Kauf
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Dienstleistung
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Reparaturen
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Ersatzteile
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Austausch der Polsterung
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Ausfallzeit
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voraussichtliche Lebensdauer
Behandlungskapazität
Die Behandlungskapazität beschreibt die Anzahl der Patienten, die eine Abteilung innerhalb eines festgelegten Zeitraums behandeln kann.
Die Gestaltung von Stühlen kann die Kapazität auf folgende Weise beeinflussen:
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Durchlaufzeit
-
Wartung
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Raumauslastung
-
Effizienz der Arbeitsabläufe
Behandlungsstuhl
Ein Behandlungsstuhl ist ein medizinisches Sitzsystem, das dazu dient, Patienten während der Therapie, der Untersuchung oder bestimmter Eingriffe zu stützen.
Im Gegensatz zu gewöhnlichen Sitzmöbeln wurde es sowohl auf klinische Funktionalität als auch auf Komfort ausgelegt.
Stelle in der Behandlung
Eine Behandlungsposition ist die Stuhleinstellung, die während des eigentlichen klinischen Eingriffs verwendet wird.
Behandlungsstation
Eine Behandlungsstation ist der gesamte Bereich zur Patientenversorgung, der einen Behandlungsstuhl umgibt.
Dazu können gehören:
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Stuhl
-
Medizinprodukt
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Infusionsgeräte
-
Tabelle
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Monitor
-
Lagerung
-
elektrische Anschlüsse
Platzbedarf im Behandlungsbereich
Die Grundfläche des Behandlungsraums ist die tatsächliche Fläche, die der Behandlungsstuhl, der Patient, die Geräte und das Personal während der Nutzung benötigen.
Er ist größer als die grundlegenden Außenmaße des Stuhls.
Trendelenburg Position
In der Trendelenburg-Lage befindet sich der Kopf des Patienten tiefer als seine Füße.
In einem Behandlungsstuhl wird dies in der Regel dadurch erreicht, dass das gesamte Patientenauflagensystem geneigt wird, anstatt lediglich die Beinstützen anzuheben.
Sie wird üblicherweise als Notfall-Positionierungsfunktion in folgenden Anwendungsbereichen bereitgestellt:
-
Dialyse
-
Blutspende
-
Plasmaentnahme
-
Infusionstherapie
Die Trendelenburg-Lage sollte nicht als eigenständige Behandlungsmethode bezeichnet werden. Über ihre Anwendung entscheidet geschultes medizinisches Fachpersonal unter Berücksichtigung der klinischen Gegebenheiten und der örtlichen Verfahrensweisen.
Wenderadius
Der Wenderadius beschreibt den Platz, den ein Stuhl benötigt, um die Richtung zu ändern.
Dies kann bei der Planung von Bedeutung sein:
-
Korridore
-
Aufzüge
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Behandlungsräume
-
Türöffnungen
U
UDI
UDI steht für „Unique Device Identification“(eindeutige Geräteidentifikation).
Es handelt sich um ein System, das dazu dient, Medizinprodukte auf standardisierte und rückverfolgbare Weise zu identifizieren.
Polstermöbel
Die Polsterung ist die gepolsterte Kontaktfläche des Stuhls, die mit dem Patienten in Berührung kommt.
Bei medizinischen Polsterungen muss ein Gleichgewicht hergestellt werden zwischen:
-
Komfort
-
Langlebigkeit
-
Reinigungsfreundlichkeit
-
Chemikalienbeständigkeit
Polsterdicke
Die Polsterdicke bezeichnet die Tiefe des Polstersystems.
Nicht allein die Dicke ist ausschlaggebend für den Komfort; auch die Eigenschaften des Schaumstoffs, die Geometrie und die Druckverteilung spielen eine wichtige Rolle.
USB-A
USB-A ist der herkömmliche rechteckige USB-Anschluss, der üblicherweise zum Aufladen von Geräten verwendet wird.
USB-C
USB-C ist ein moderner, beidseitig steckbarer Anschluss, der zum Laden und zur Datenübertragung verwendet wird.
Die verfügbare Ladeleistung hängt eher von der jeweiligen Umsetzung als allein von der Form des Steckers ab.
Benutzerfreundlichkeit
Die Benutzerfreundlichkeit beschreibt, wie effektiv und sicher die vorgesehenen Nutzer mit einem Produkt interagieren können.
Bei einem medizinischen Stuhl umfasst dies:
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Steuerelemente
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Etiketten
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Notfallfunktionen
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Positionierung
-
Reinigungsverfahren
Usability-Engineering
Usability Engineering ist der strukturierte Prozess, mit dem Risiken identifiziert und minimiert werden, die im Zusammenhang mit der Interaktion von Menschen mit Medizinprodukten stehen.
V
Gefäßzugang
Unter „Gefäßzugang“ versteht man die Herstellung eines Zugangs zu einem Blutgefäß für Eingriffe, bei denen Flüssigkeiten oder Blut in den Kreislauf gelangen oder aus diesem abgeführt werden.
Beispiele hierfür sind:
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Dialyse
-
Infusion
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Chemotherapie
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Blutspende
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Apherese
Armlehne für den Gefäßzugang
Eine Armlehne für den Gefäßzugang dient dazu, den Arm des Patienten zu positionieren und zu stützen, während sie dem medizinischen Fachpersonal gleichzeitig einen angemessenen Zugang zum entsprechenden Bereich für den Gefäßzugang ermöglicht.
Venenpunktion
Bei der Venenpunktion handelt es sich um den Vorgang, bei dem mit einer Nadel in eine Vene eingedrungen wird.
Eine stabile und verstellbare Armstütze kann dazu beitragen, während des Eingriffs eine angemessene Armhaltung beizubehalten.
W
Garantie
Eine Garantie ist die geschäftliche Verpflichtung des Herstellers oder Lieferanten, unter bestimmten Bedingungen Reparaturen durchzuführen oder Ersatz zu leisten.
Garantiezeitraum und voraussichtliche Lebensdauer sind unterschiedliche Konzepte.
Gewichtsgenauigkeit
Die Gewichtsgenauigkeit beschreibt, wie genau ein Messwert dem tatsächlichen Wert entspricht.
Gewichtsauflösung
Die Gewichtsauflösung ist die kleinste Gewichtsschrittweite, die vom Wiegesystem angezeigt wird.
Auflösung und Genauigkeit sollten nicht miteinander verwechselt werden.
WLAN
WLAN ist eine Technologie für drahtlose Netzwerke.
Bei kompatiblen, vernetzten Behandlungsstühlen ermöglicht das Gerät die Kommunikation mit vernetzten Systemen.
Arbeitshöhe
Die Arbeitshöhe ist die vertikale Position, in der das Personal klinische Aufgaben am Patienten ausführt.
Ein höhenverstellbarer Stuhl ermöglicht es, die Arbeitshöhe von der Einstiegshöhe des Patienten abzuheben.
Z
Nullstellen
Durch das Nullstellen wird vor der Messung der Referenz-Nullwert eines Wägesystems festgelegt.
Dadurch wird sichergestellt, dass das Eigengewicht des Stuhls nicht als Patientengewicht gewertet wird.
Digiterm-spezifische Begriffe
Komfort-1
Comfort-1 ist eine Produktfamilie medizinischer Stühle von Digiterm, die für ausgewählte klinische Anwendungen bestimmt ist, bei denen grundlegende Funktionen eines medizinischen Stuhls erforderlich sind.
Die verfügbaren Funktionen hängen von der jeweiligen Comfort-1-Konfiguration ab.
Komfort-2
Comfort-2 ist eine Produktreihe von Digiterm-Therapiestühlen, die medizinische Funktionalität mit einer kostengünstigen und flexiblen Konfiguration verbindet und über keine Höhenverstellung verfügt.
Komfort-3
Comfort-3 ist eine medizinische Stuhlplattform von Digiterm, die in verschiedenen Konfigurationen für unterschiedliche Behandlungs- und Transportanforderungen erhältlich ist.
Je nach Modell können die Ausstattungsvarianten Funktionen umfassen, die für therapeutische Zwecke, zum Wiegen, für den Transport oder für spezielle klinische Anwendungen vorgesehen sind.
Komfort-4
Comfort-4 ist eine Produktfamilie von Digiterm-Therapiestühlen, deren Ausstattungsvarianten speziell für Langzeittherapien und anspruchsvolle Anwendungen im Bereich der Behandlungsstühle konzipiert sind.
Je nach Konfiguration können zu den Funktionen eine Höhenverstellung, eine Wiegefunktion oder ein batteriebetriebener Betrieb gehören.
DiaCare-3
DiaCare-3 ist eine Behandlungsstuhlplattform von Digiterm, die für anspruchsvolle medizinische Sitzanwendungen, einschließlich Langzeittherapien, konzipiert wurde.
Die Konfiguration lässt sich durch die Funktionen des Stuhls, die Polsterung und das Zubehör an die jeweilige klinische Umgebung anpassen.
Komfort-T1
Comfort-T1 ist ein Behandlungstisch von Digiterm, der als Ergänzung zu medizinischen Behandlungsstühlen konzipiert wurde.
Es bietet den Patienten während der Behandlung eine leicht zugängliche Ablagefläche für persönliche Gegenstände oder zur Ausübung bestimmter Tätigkeiten.
Comfort-T2
Comfort-T2 ist ein kleiner Tisch, der in einen Behandlungsstuhl integriert werden kann und es den Patienten ermöglicht, während der Behandlung verschiedene Tätigkeiten (Essen, Schreiben, Lesen usw.) auszuüben.
Die Kompatibilität sollte anhand der Stuhlkontiguration überprüft werden.
Mobidock
Mobidock ist ein robuster mobiler Infusionsständer von Digiterm, der Platz für mehrere Infusionspumpen oder Andockeinheiten bietet.
Sein Zweck besteht darin, die Hilfsgeräte und Funktionen rund um die Patientenbehandlungsstation zu organisieren.
Konfiguration der Skalierung
Eine „Scale “-Konfiguration bezeichnet einen Digiterm-Stuhl, der mit einer integrierten Patientenwägefunktion ausgestattet ist.
Dies ist insbesondere in Dialyseumgebungen von Bedeutung, in denen das Gewicht des Patienten Bestandteil des Behandlungsablaufs ist.
Batteriekonfiguration
Eine „Batteriekonfiguration “ bezeichnet einen Rollstuhl, der für den batteriebetriebenen elektrischen Betrieb ausgelegt ist.
Dies kann die Flexibilität erhöhen, wenn der Stuhl vorübergehend ohne Netzstrom betrieben werden muss.
Konfiguration des innerbetrieblichen Transports
Eine Konfiguration für den Transport in Innenräumen wurde speziell dafür entwickelt, die Bewegung eines besetzten Stuhls in geeigneten Einrichtungen des Gesundheitswesens zu ermöglichen.
Er sollte nicht mit einem herkömmlichen Behandlungsstuhl verwechselt werden, der lediglich mit Rollen ausgestattet ist.
TMS-Optionspaket
Ein TMS-Optionsset ist eine spezielle Rückenlehnenkonfiguration, die zur Unterstützung von Anwendungen der transkraniellen Magnetstimulation entwickelt wurde.
Dies kann Funktionen umfassen, die sich auf folgende Bereiche beziehen:
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Kopfhaltung
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Stütze für den Oberkörper
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Zugang zu TMS-Geräten
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präzise Einstellung



